“Über 170 Jahre alte Festschrift kehrt zurück ins Stralsunder Stadtarchiv”

Mai 16, 2013
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Einmal in die USA und zurück – nach Stralsund
Über 170 Jahre alte Festschrift kehrt zurück ins Stralsunder Stadtarchiv

[…] Das Buch ist weit gereist. Aus dem Stralsunder Stadtarchiv in die USA und jetzt an seinen ursprünglichen Standort zurück, hat es mehr als 13.000 km zurückgelegt. […]

Weiterlesen

archivalia:

http://mindthegaps.hypotheses.org/633 on digitized photo collection on the history of China

archivalia:

http://mindthegaps.hypotheses.org/633 on digitized photo collection on the history of China

Mendham Collection vor der Zerstückelung

Weblog Kulturgut bei hypotheses.org

Mai 12, 2013
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Sotheby’s hat seinen Katalog für die Auktion am 5. Juni 2013 schon ins Netz gestellt, bei der 142 kostbare Stücke, darunter auch Handschriften, aus der Mendham-Collection unter den Hammer kommen werden. Nichts scheint die Law Society of England and Wales von ihrem barbarischen Vorhaben, die traditionsreiche Sammlung Joseph Mendhams (1769-1856), die sich seit 1984 als Leihgabe in der Canterbury Cathedral Library befindet, zu zerreißen, abbringen zu können. Eine Petition, die noch läuft, sammelte 4000 Unterschriften. Schon im letzten Jahr formierten sich die Proteste (siehe Otto Vervaart und Meldungen in Archivalia vom Sommer 2012: 1, 2). […] (Weiterlesen)

Siehe auch:

Archivalia: Mendham Collection vor der Zertückelung

David J. Shaw: The Library of the Reverend Joseph Mendham (2008) Pdf


Joseph Mendham (1769-1856)

PETITION:

http://www.change.org/en-GB/petitions/the-law-society-of-england-and-wales-stop-the-break-up-and-sale-of-the-mendham-collection#intro

“Zwischen Gewissenssitzern und Bib-Pärchen”

“Typologie von Bibliotheksbenutzern

Bei Netbib Weblog:


Typen von Bibliotheksbenutzern werden immer mal wieder formuliert: Hier ein neuer Versuch, der in jetzt, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung erschienen ist!

Link: “jetzt.de. Süddeutsche Zeitung: “Zwischen Gewissenssitzern und Bib-Pärchen”

Gymnasium zu Stralsund und dessen Bibliothek bei Wikisource

bei Wikisource:

“Im Herbst 2012 machten Verkäufe aus der Bibliothek des Stadtarchivs Stralsund Schlagzeilen. Zur im Sommer veräußerten und im November 2012 (mit Einbußen) zurückgeholten Bibliothek des Gymnasiums Stralsunds gibt es eine Beschreibung von 1822 in Wikisource”

Siehe auch:

http://anonymea.tumblr.com/post/39947242442/kulturerbe-im-ausverkauf-der-skandal-um-das

http://anonymea.tumblr.com/post/43828875339/endlich-ein-gutes-gefuehl-stralsund

“Endlich ein gutes Gefühl - Stralsund”

In Stralsund werden die Bestände der Archivbibliothek gereinigt. Eine zusammenfassende Darstellung liefert “pommerschergreif”:

Schon letzte Woche wurde berichtet, dass die teuren reinen Werkbänke zur Reinigung der Bücher jetzt eingetroffen sind und in Betrieb genommen werden können. Insgesamt käme man rechnerisch auf eine Dauer der Reinigung von 25 Jahren.[…] (den ganzen Artikel lesen)

Siehe auch:

http://anonymea.tumblr.com/post/35078925821/parts-of-the-stralsund-archives-library-sold

http://anonymea.tumblr.com/post/35337316050/petition-save-the-stralsund-archives-library

Aufteilung einer historischen Gymnasialbibliothek

Zur Aufteilung der historischen Bibliothek des Bismarckgymnasiums in Karlsruhe nach 1945 zitiert  “Archivalia”aus dem Handbuch der historischen Buchbestände:

“Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Aufteilung der historisch gewachsenen Gymnasialbibliothek in mehrere Teilbestände. Einzelne Werke scheinen bald nach 1945 verkauft worden zu sein, um mit dem Erlös dem drückenden Mangel an moderner Literatur für den Schulbedarf abzuhelfen. Weiterhin wurden in den Jahren 1953 und 1958 insgesamt mehr als 1000 Titel (16. bis 18. Jh) an die Badische Landesbibliothek Karlsruhe abgegeben, deren Bestände im Zweiten Weltkrieg verbrannt sind.[…]” (weiterlesen)

Siehe dazu auch zur Bestandsgeschichte der Lehrerbibliothek des Christianeums in Hamburg: “60 Jahre verschwunden”.

“Ex Bibliotheca Lycei Spirensis”

In Archivalia:

“Armin Schlechter: Ex Bibliotheca Lycei Spirensis. Einbände des 16. bis 18. Jahrhunderts aus der Bibliothek des Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer (= Schriften des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz 8). Koblenz: Landesbibliothekszentrum 2012. 104 S. mit zahlreichen farbigen Abbildungen. 15 Euro.

Nach der Kastrophe von 1689, als Speyer im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde, mussten die Bibliotheken der Stadt, der 1540 gegründeten Lateinschule und des Speyerer Domkapitels neu aufgebaut werden. Diese jüngeren Buchbestände flossen im 19. Jahrhundert in der 1820 eröffneten Lyzealbibliothek zusammen, der Vorgängerin der Bibliothek des heutigen Gymnasiums am Kaiserdom. Bis heute befindet sich der Altbestand der Bibliothek, die seit 1990 unter der Fachaufsicht der erst 1921 gegründeten Pfälzischen Landesbibliothek stehen, in der Schule. “Bei der heutigen Bibliothek des Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer handelt es sich mithin nicht nur um eine Schulbibliothek, sondern um den maßgeblichen Tradierungsort der autochthonen Buchbestände dieser Stadt, soweit sie sich überhaupt hier erhalten haben” (S. 7).

Die nicht sehr große Büchersammlung des Gymnasiums (541 Einheiten nach einem bis 1812 geführten Katalog) wurde 1817 mit der jüngeren Speyerer Domkapitelsbibliothek, soweit sie nicht untergegangen war, und 1818 mit der jüngeren Speyerer Stadtbibliothek vereinigt. Bemerkenswert ist, dass diese 1803 Bücher aus der Alten Mainzer Universitätsbibliothek erhalten habe (noch ca. 200 Bände dieser Provenienz sind heute nachweisbar). Die 1942 ausgelagerten Bestände erlitten nach der Rückführung nicht genau bezifferbare Verluste. Der Altbestand bis 1800 umfasst heute gut 3000 Einheiten.

Der leider nicht Open Access im Internet bereitstehende Band enthält zunächst eine Einleitung mit kurzer Bibliotheksgeschichte, eine willkommene Ergänzung des Eintrags im Handbuch der historischen Buchbestände. Ausführlicher unterrichtet der als Video im Netz verfügbare Vortrag von Armin Schlechter am 18. Februar 2013 in Speyer.

Der Katalog präsentiert 40 optisch ansprechende Einbände von Drucken 1500-1785. Eine ganzseitige Abbildung begleitet die Beschreibung, die das jeweilige Werk kurz charakterisiert, den Einband bestimmt, aber auch auf die Provenienz, soweit erschließbar, eingeht. Literaturangaben sind jeweils beigegeben.

Die Publikation und die weiteren Bemühungen, den Buchbestand aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken, sind sehr zu begrüßen, denn historische Schulbibliotheken sind ein viel zu sehr vernachlässigter Kulturgut-Schatz, wie die schamlosen Stralsunder Verkäufe gezeigt haben.”


Siehe auch/see also:

Andreas Reinhard: Drei Register Arithmetischer ahnfeng zur Practic (1599) Titel


Digitalisate aus der Bibliothek des Christianeums im Internet:

* Andreas Reinhard: Drei Register Arithmetischer ahnfeng zur Practic (1599)

* Wallenstein an den Landeshauptmann von Friedland (1628)

* Kapitulation der Stadt Rostock vor Wallenstein (1628)

* Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau: Hundert Grab-Schrifften (1662)

* Nachricht über den Brand von Altona (1713)

“44 Buchdigitalisate aus historischer Schulbibliothek”

via: Archivalia:

“Die Digitalisate aus der Straubinger Gymnasialbibliothek gehören zum Projekt “Kartause Prüll”. Bisher waren nur einige wenige Digitalisate aus der Hamburger Christianeumsbibliothek bekannt, was historische Schulbibliotheken angeht.”

Anmerkung:

Der Begriff “Gymnasialbibliothek” scheint nach wie vor weitestgehend unbekannt und ist unterdessen - wenn überhaupt - nur im Zusammenhang der Causa Stralsund - des Verkaufs einer historischen Gymnasialbibliothek aus den Beständen des Stadtarchivs - bekannt geworden. da ist noch viel zu tun…

theartofgooglebooks:

Page turning.
From p. 188-191 of The Kaleidoscope: or, Literary and Scientific Mirror (1824). Original from Oxford University. Digitized November 22, 2006.


Note:
The Art of Google Books:

A stunning gallery of failures.”

theartofgooglebooks:

Page turning.

From p. 188-191 of The Kaleidoscope: or, Literary and Scientific Mirror (1824). Original from Oxford University. Digitized November 22, 2006.

Note:

The Art of Google Books:

A stunning gallery of failures.”

Brand von Altona 1713

(Christianeum’s Library)

Brand von Altona 1713

(Christianeum’s Library)

(Quelle: archivalia)

“Kathedralen des Wissens - Bibliotheken im Internetzeitalter”

bei: Geisteswissenschaft im Dialog (via: de.hypotheses.org):

“Seit über zweitausend Jahren sind Bibliotheken Kathedralen des Wissens. An keinem Ort wird Wissen über die Vergangenheit und die Gegenwart in dieser Breite und Tiefe gesammelt und Nutzerinnen und Nutzern zugänglich gemacht. Dennoch setzen elektronische Formate wie E-Books und die Schwarmintelligenz des World Wide Web den Kathedralen des Wissens immer mehr zu. […] Werden Bibliotheken im Internet-Zeitalter überflüssig? Wird an die Stelle der physischen Bibliothek die digitale, virtuelle Bibliothek treten? Werden Archivare und Bibliothekare von IT-Wissens- und Datenmanagern ersetzt? [weiterlesen…]”

“Kulturerbe im Ausverkauf: Der Skandal um das Stralsunder Stadtarchiv”


Eine Sendung des WDR am Montag, 7. Januar 2013:

“Der Verkauf von rund 6000 wertvollen historischen Bänden aus der bedeutenden Stralsunder Gymnasialbibliothek, der im Herbst 2012 öffentlich wurde, löste deutschlandweit Proteste aus. Die UNESCO-Welterbestadt Stralsund, die mit dem Verkauf ihre Haushaltskasse aufbessern wollte, ist blamiert. […]”

(zum Nachhören)