Blog pommerschergreif berichtet über die Maßnahmen nach dem Rückkauf von im Herbst 2012 in den Handel gegebenen Kulturguts aus dem Stadtarchiv:
Die Online-Petition “Rettet die Stralsunder Archivbibliothek ” wurde über den Jahreswechsel 2012/13 von 3682 empörten Menschen unterschrieben, die gegen den Ausverkauf von Kulturgut durch die Stadt Stralsund bzw. deren Archivpersonal protestieren wollten.
Noch während der Laufzeit der Petition, die auch durch unseren Verein tatkräftig unterstützt wurde, begannen erste Rettungsmaßnahmen. (weiterlesen)

Rathaus Stralsund Foto softeis cc-by-sa via commons.wikimedia.org
bei: Geisteswissenschaft im Dialog (via: de.hypotheses.org):
“Seit über zweitausend Jahren sind Bibliotheken Kathedralen des Wissens. An keinem Ort wird Wissen über die Vergangenheit und die Gegenwart in dieser Breite und Tiefe gesammelt und Nutzerinnen und Nutzern zugänglich gemacht. Dennoch setzen elektronische Formate wie E-Books und die Schwarmintelligenz des World Wide Web den Kathedralen des Wissens immer mehr zu. […] Werden Bibliotheken im Internet-Zeitalter überflüssig? Wird an die Stelle der physischen Bibliothek die digitale, virtuelle Bibliothek treten? Werden Archivare und Bibliothekare von IT-Wissens- und Datenmanagern ersetzt? [weiterlesen…]”
Eine Sendung des WDR am Montag, 7. Januar 2013:
“Der Verkauf von rund 6000 wertvollen historischen Bänden aus der bedeutenden Stralsunder Gymnasialbibliothek, der im Herbst 2012 öffentlich wurde, löste deutschlandweit Proteste aus. Die UNESCO-Welterbestadt Stralsund, die mit dem Verkauf ihre Haushaltskasse aufbessern wollte, ist blamiert. […]”
(zum Nachhören)
“Restaurierung in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek”
Via NetBib Weblog (von jplie):
Bei arthistoricum.net:
Der französische Modeschöpfer Pierre Cardin (90) will auf dem Gelände eines ehemaligen Chemiekonzerns in Porto Marghera bei Venedig einen 244 Meter hohen „Lichtpalast“ mit 69 Stockwerken errichten. Eine solche eitle Beeinträchtigung des historischen Ensembles schien bisher undenkbar. […] Weiterlesen
Anmerkung/Note:
Ein Akzent des derzeitig nicht selten zu erwartenden Umgangs mit Ensembles, die sich als “Kulturgut” (Cultural Heritage) verstehen lassen – regiert jenseits aller Ideologien allein durch Mode, Politik, Gefallsucht und Geld…
bei: Schmalenstroer.net
“Die Geschichte um das Stralsunder Archiv und den Verkauf der dort gelagerten Gymnasialbibliothek wird immer unglaublicher: An der Oberfläche scheint alles geklärt – der Kauf wurde rückabgewickelt, die Bücher kehren nach Stralsund zurück und die verantwortliche Archivarin wurde vorerst suspendiert. Ein großer Sieg für das Kulturgut. Oder? […]” Weiterlesen
Siehe auch / see also:
http://anonymea.tumblr.com/post/35936218126/darf-eine-stadt-ihr-kulturerbe-in-den-handel-geben
http://anonymea.tumblr.com/post/35351228143/pommern-in-bildern-save-the-stralsund-archive-library
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund